Am Samstag, 23. April 2022 besuchte die
Bezirks-jugend zum dritten Mal die Tanzschule Mavius, um unsere Tanzkünste für
die bevor-stehenden Schützen-feste auszubauen.
Ob gemeinsam, als Gruppe oder im Paar tanzen - alles wurde abgedeckt. Wir waren
eine gemischte Gruppe mit und ohne Vorkennt-nissen im Bereich Discofox.
Ergänzt
wurde unser Programm durch Linedance, bei denen alle zusammen, aber doch für
sich alleine tanzen konnten.
Zum Abschluss der Veran-staltung gab es Pommes Currywurst, Gyros und Pizza,
während wir den Tag gemeinsam nett ausklingen ließen.
Wir hoffen, dass die erlernten Tänze bald auf den anstehenden Schützen-festen
getestet und getanzt werden.
Es
war endlich soweit! Auf Grund der Corona-Pandemie fand unser letztes
Bezirksprinzeschießen 2019 statt. Nun konnte unser Bezirks-prinzenschießen in
diesem Jahr endlich wieder wie gewohnt statt-finden.
Gegen 15 Uhr trafen sich Bambini- , Schüler-, Jung- und Stamm-schützen aus den
Bruderschaften unseres Bezirks, um die langjährig amtierenden Prinzen (seit
2019) der Bruderschaften bei Kaffee und Kuchen beim Schießen um die Würden der
Bezirksprinzen zu unter-stützen und zu begleiten. Im Anschluss an die Begrüßung unserer amtierenden Bezirksprinzen: Bezirksprinz
Michelle Detemble (Bruderschaft Solingen-St. Clemens), Bezirksschülerprinz
Valerie Wiesner (Bruderschaft Solingen-Wald) und unseren Bezirks-bambiniprinzen
Jona Krüth (Bruderschaft Solingen-Wald) sowie der weiteren anwesenden
Majestäten, führte Frank Riechert, Bezirks-schießmeister, zusammen mit seinem
Stellvertreter Michael Krapp das Bezirksprinzenschießen durch.
Im öffentlichen Ausschießen mit der Lichtpunktanlage im Pfarrsaal der Kirche St.
Katharina, wurde der Gewinner des Jungschützen-meisterpokals ermittelt. Der
Pokal geht in diesem Jahr an die Bruderschaft Solingen-Wald mit dem
Jungschützenmeister Christine Albuszies. Um die Zeit bis zur Proklamation spielerisch zu füllen, führten wir das
Schießspiel „3 mal in die Vollen“ im Pfarrsaal an der Licht-punktanlage durch.
Hier gab jeder Teilnehmer drei „Schüsse“ ab. Diese wurden zusammenaddiert und
der Schütze mit den meisten Ringen gewann. Dieser Schütze ist Jörg Gretges aus
der Bruderschaft Solingen-Ohligs.
Die Proklamation und Krönung der neuen Majestäten für die Jahre 2022/2023
feierten wir im Rahmen einer Abendmesse in der Kirche St. Katharina in
Solingen-Wald. Bezirksprinz wurde Max Albuszies mit 17 Ringen aus
der Bruderschaft Solingen-Wald. Die Würde des Bezirksschülerprinzen
erlangte Lars Backhausen mit 22 Ringen aus der Bruderschaft
Wuppertal-Beyenburg. Jonas Sansone von der Bruderschaft Solingen-Wald
repräsentiert für die kommende Saison unsere Bezirksjugend als
Bezirksbambiniprinz.
Wir danken unseren ehemaligen Bezirksjugendmajestäten für ihren Einsatz in der
Bezirksjugend in den letzten Jahren und gratulieren unseren neuen Majestäten
mit einem dreifachen „Gut Schuss“ und wünschen ihnen für das kommende Jahr viel
Spaß, eine Menge tolle und neue Erfahrungen und viel Erfolg bei den kommenden
Wettkämpfen.
Ebenfalls wurde Pastor Meinrad Funke durch den Diözesan (-jung-schützen) präses
Stefan Ehrlich als Bezirks-präses in der Abend-messe offiziell ernannt.
So sehen Sieger aus!
Einige
Jugendliche des Bezirks waren Anfang Dezember in ganz Solingen unterwegs und
haben darauf aufmerksam gemacht, was der Begriff GUTMENSCH eigentlich bedeutet.
Dank der super Vorlagen und Sprühdosen mit Sprühkreide - gestellt vom BdSJ Köln - war alles ganz easy. Wir
waren am Haupt-bahnhof Solingen, auf Weihnachts-märkten in Solingen, in der
kompletten Innenstadt, an Kirchen, bei der Polizei, am Hofgarten Solingen, am
Rathaus u.v.m. . Wir haben Bilder mit den Verkehrskadetten gemacht und mit
einer Frau die sich für Flüchtlinge engagiert.
Wir hoffen, dass wir mit der Aktion etwas bei den Menschen erreichen konnten.
Weiterhin werden wir mit Hilfe der mitgelieferten Flyer, Plakate und Postkarten
die wir noch übrig haben weiter auf die Aktion aufmerksam machen.Leider
konnten wir den ausgelobten Preis nicht gewinnen, hatten aber total viel Spaß
und das Motto wird uns auch im Jahr 2017 weiter begleiten.Seid Gutmenschen und Vorbilder und engagiert Euch für
Eure Mitmenschen!
Wie in den
letzten Jahren auch machte sich eine große Anzahl Jung- und Schüler- schützen und
ein paar widerstand- fähige Stamm- schützen aus unserem Bezirk auf den Weg zu den
Bundesjungschützentagen, die alljährlich für 3 Tage in den Herbstferien
stattfinden – diesmal in Wissen an der Sieg.
Dank
Stephanie Over wurden alle Anreisenden direkt bei der Ankunft mit allen
notwendigen wissenswerten Informationen rund um unsere Unterkunft, Shuttle-Bus,
Essen und Party-Location im KulturWerk bestens versorgt. J
Alle die bereits
mehrmals solch Wochenende erlebt haben wissen wie es läuft:
Freitag
– ankommen, Freunde treffen und
Abtanzen, versuchen Schlaf zu finden.
Samstag –
müde, weil viel zu wenig geschlafen und zu früh zum Frühstück geweckt worden,
danach ein bisschen hinlegen oder einen Ausflug mitmachen, alternativ einen
Schießwett-bewerb bestreiten oder einfach das angebotene Rahmen-programm
aus- probieren, zwischen-drin was Essen, wieder ein bisschen entspannen oder noch
schnell in die Stadt etwas einkaufen, ab zur Sieger- ehrung der
Bundesjung-schützen-majestäten und danach wieder Party mit Abtanzen und wieder
versuchen genügend zu schlafen.
Sonntag –
schon wieder viel zu früh geweckt werden, noch müder zum Frühstück und danach
Sachen in der Unterkunft zusammen packen und spätestens jetzt die Sachen für
den Festumzug anziehen und ab in die Jugendmesse.
Schnell noch Mittagessen oder
lieber direkt die Schwenk-fahnen schnappen und zum Aufstel-lungsplatz gehen, von
Bezirks-jugend-vorstand in die richtige Position in der Zugreihen- folge dirigiert
werden und los geht´s!
Nach dem Zug
noch etwas plaudern und schon liegt das Wochen-ende wieder hinter einem und man
befindet sich auf dem Weg in Richtung Heimat.
Was bleibt
ist das Gefühl von total müde zu sein und dringend eine Dusche gebrauchen zu
können – die hat diesmal echt gefehlt (!) , aber wenn man erstmal ausgiebig geschlafen
hat, stellen sich doch auch diese Gedanken ein:
Schön war´s,
viele nette Schützen getroffen, gute Musik gehört, viel getanzt, die meisten
haben ohne größere Verletzungen überlebt, die Schießwettbewerbe und die Rallye
des Rahmenprogramms wurden mit tollen Erfolgen abgeschlossen – also eigentlich
ein rund um gelungenes Wochenende.
Und nächstes
Jahr wieder!
Ende Mai trat Michael Ludwig den Weg nach Solingen an, um
den 25 Teilnehmern von 11 bis 46 Jahren den praktischen Teil des
Fahnenschwenkens zu vermitteln. Den Auftakt der Veranstaltung bildete meine
theoretischen Einführung über die Herkunft des Fahne Schwenkens und sein
Bedeutung, danach übernahm er mit seinem Team die Einteilung und startete
direkt los. In der Turnhalle probierten sich die Anfänger im richtigen Fahne
führen: um den Körper herum, mit Richtungswechsel im Rücken, in Achten, Sonnen,
Hubschraubern….Dabei stellte er erst jede Figur für alle vor und ging dann von
einem zum anderen, um jeden einzeln zu korrigieren oder um Tipps zu geben. Hier
kam ich auch nicht mehr Drumherum und musste mich meiner Fahne stellen: war gar
nicht so schlimm und eine Erfahrung wert!
Bald schon konnten alle im Kreis gehend zu Musik Michaels
Kommandos folgen. Hier ließ sich auch Bezirkskönig Andreas Detemble nicht lange
bitten und lief einfach mal ´ne Runde mit. Dabei erklärte Michael weitere
wichtige Fragen: wir halte ich die Fahne, wenn ich am Königsthron vorbeigehe,
was mache ich, wenn die Musik stoppt- was, wenn sie wieder anfängt zu spielen?
Auf dem Schulhof fachsim-pelten die Fortge-schrittenen,
frischten bei bestem Wetter Würfe und Formationen auf, diskutierten über
Wettkampfregeln und hatten genauso wie die Anfänger viel Spaß beim Fahnenspiel
und simulierten Zug auf dem Gelände zu ordentlicher Marschmusik.
Natürlich kann man nicht nur Schwenken und so wurde
zwischen- durch auch Ball gespielt, gemeinsam Pizza und Süßes vertilgt, geredet,
gelacht und auch einige Reparaturen durchgeführt. Eine weitere Runde Schwenken
an der frischen Luft brachte auch die Anfänger zu kleinen Würfen und andere
Figuren wie dem kleinen und großen Überflieger. Zum Schluss waren sich alle
einig: es hat viel Spaß gemacht, obwohl 4 Stunden Schwenken gereicht hätten, es
müssen noch einige Fahnen mehr gestaltet werden und wir müssen noch viel üben. Fazit: es hat sich gelohnt auch diesen Teil des
traditionellen Schützenwesens zu erfahren und zu erleben und wir sehen uns in
einem der nächsten Schützenzüge beim Schwenken!
Stolze Fahen-schwenker mit ihren wunder-schönen Fahnen.
Ein volles
Vereinshaus in Weeg bot einen tollen Rahmen für das diesjährige
Bezirks-prinzen-schießen an dem Prinzen aller Alters-klassen und aller im Bezirk
vertretenen Bruder-schaften teilnahmen.
Nach einen
schönen Einzug der Teilnehmer – umkränzt von den kürzlich gebauten
Schwenkfahnen – und einer kurzen Vorstellungsrunde – mit hoffentlich schon
verziehenen Patzern von meiner Seite - folgte sogleich der Ehrenschuss der noch
im Amt befindlichen Bezirksjugend-mäjestäten mit dem Lasergewehr.Sie
meisterten und die Aufgabe mit Leichtigkeit und übergaben dann das Lasergewehr
an die 3 angetretenen Bambiniprinzen. Da auch die jüngeren unter den Prinzen
ihr Schießen beherrschen, dauerte es nicht mal 15 Minuten bis die Zahl von 90
Ringen von Hannah Liedke von der Bruderschaft Wald überschossen wurde und damit
der Bezirksbambiniprinz für die Saison 2016/2017 von allen beglückwünscht
werden konnte.Zeitgleich
versuchten sich die auf der Schießbahn versammelten Schützen auf ihr Schießen
und ihre 3 Schuss zu konzentrieren. Dies war sicher nicht so leicht bei dem
aufbrausendem Jubel im Saal. Nacheinander gaben erst die Prinzen und dann die Schülerprinzen unter den
wachsamen Augen der Bezirksschießmeister Frank Riechert und dessen
Stellvertreter Michael Krapp ihr Bestes.
Während die
Eltern, Freunde, Königspaare und alle anderen anwesenden Schützenschwestern und
-brüder dem leckeren Kuchenbuffet gut zusprachen verliehen die beiden dann auch
in diesem Jahr der erfolgreichen Jugend der Bezirksmeisterschaften ihre Nadeln,
Urkunden und Auszeichnungen. Als letztes nahm
ich dieses Jahr den Pokal der Jungschützenmeister für den Bezirk entgegen. In
diesem Jahr wird der Pokal nun erstmalig mit einer Plakette versehen werden auf
der natürlich alle, die seit seiner Stiftung gewonnen haben, verewigt werden.
Sodann
machten wir uns auf den Weg in die nebenan gelegene Kirche St. Suibertus, um
vor der heiligen Messe die nun abtretenden Bezirksmajestäten der vergangenen
Saison mit Dankesworten, Ärmelaufnähern einem kleinen Geschenk würdig zu
verabschieden und die 3 neuen Jugendmajestäten des Bezirks zu proklamieren.
Dafür bat
ich nochmals alle angetretenen Prinzen einer Altersklasse nach vorne und machte
dann relativ kurzen Prozess bei der Verkündung. Bente Lettmann aus Wald setze sich mit 28 Ringen bei den Schülern durch und ist somit
Bezirksschülerprinz für die kommende Saison.
Bei der
Jugend freute sich John Seidel von der Bruder-schaft Beyenburg, dass
er sein Ziel mit 22 Ringen erreicht hat und nun den Bezirk als Bezirksprinz im kommenden
Jahr vertreten kann.
Es folgte
die von einigen der jungen Schützinnen ausge-arbeitete Messe. Zum Thema Heimat
gab Stephie eine schöne Einführung und band auch das als Symbol für Wärme und
Geborgenheit gestaltete Haus mit den vielen Kerzen und das Plakat mit den
Gedanken und Stichworten der Anwesenden mit ein.
Die Weihe oder Segnung der
gebastelten Schwenk-fahnen durch Bezirks-präses Pater Mathieu bildete genauso wie
das Rund der Jungschützen um den Altar einen feierlichen Punkt in der Messe.
Viele Lieder – vom kurzfristig einge-sprungenen Organist begleitet - und
einge-bundene Texte leiteten den Abschluss eines langes Tages ein. Die Erlös der
Kollekte wurde schon fast traditionell dem Kinder-und Jugendhospiz Burgholz
gespendet.
Allen
Bezirksprinzen wünscht der Bezirksjugendvorstand und sicher alle Schützen im
Bezirk auf diesem Wege nochmals ein ganz tolles Jahr. Wir freuen uns auf eure
Besuche bei den verschiedenen Schützenfesten und auch auf eure Ideen. A.W.
Anfang April traf sich eine buntgemischte Gruppe aus
Interessierten, um sich der Heraus-forderung des Schwenkfahnenbauens zu stellen.
Als technischer Unterstützer hatte sich Andreas Förster aus dem Bezirk
Düsseldorf-Nord/Angerland zu uns gesellt. Er reiste gleich mit einem Wagen
voller Ausrüstung an. Man merkte, dass er das Bauen nicht zum ersten Mal machte
– ganz im Gegensatz zu uns.
Nach der Begrüßung verteilten wir uns locker an die Tische oder
auf den Boden im Ohligser Pfarrsaal, um die Fahnen-tücher zu bemalen.
Dies nahm
den zeitauf-wändigsten Teil der Arbeit ein – machte aber auch am meisten Spaß.
15 Schützen allen Alters waren eifrig dabei den Bergischen Löwen oder das
Kreuz-Pfeil-Symbol auf die umnähten Tücher zu übertragen.
Nach dem Trocknen auf der proviso-rischen Wäscheleine, wurde
durch Bügeln die Farbe fixiert und dann erfolgte der 2.Farbauftrag auf der
Rückseite.
Die Trockenzeit konnte gut von allen als Mittagspause genutzt
werden. Dann ging es raus zum Technikteam, um den idealen Schwenkstab für jeden
zu finden. Rundholz oder Besenstiel dienen als Aufhängung für das Fahnentuch,
das mit Polsternägeln daran befestigt wird. Das Ende des Stabs endet in einer
Edelstahl-Hülse. Blei innerhalb der Hülse sorgen für gute Flugeigenschaften. Auch wenn noch ein paar Folgearbeiten nötig sind, um die
Schwenkfahnen zu vollenden, war es ein gelungener Tag von dem wir alle mehr als
nur unser Fahnentuch mitnehmen konnten. Mitte Mai treffen wir uns dann alle mit komplett-fertigen
Schwenkfahnen zum 2. Teil des Workshops, um Griffe, Schwenk- und Wurftechniken
des Fahnenschwenken zu lernen. Viele neue Erfahrungen warten bestimmt auch dort
auf uns! A.W.
Am letzten
Oktober- wochenende nahm ein kleiner Teil der Bezirks-jugend an der 17.Diözesan- jung- schützen- wallfahrt
im schönen Adendorf teil.
An fünf
Stationen teils religiöser Art, teils ortsbezogen -wichtig lauschten wir
Gleichnissen aus der Bibel und beteten. Dazwischen blieb auf dem Weg Zeit zum
Nachdenken über das Gehörte oder zum Auffrischen oder Knüpfen von Kontakten.
Den
Abschluss bildete eine Jugendmesse mit viel Musik und Gesang und einem Anspiel
zum Thema der Veranstaltung „ Lebst du noch… oder glaubst du schon?“
Als
Erinnerung an den Tag erhielten alle Teilnehmer einen
Untersetzer aus gebrannten Ton – ein typisches Souvenir, da Adendorf für seine
Tonarbeiten bekannt ist und einen sehr schönen Anstecker.
Für viele
war es die erste Art der Teilnahme an einer Wallfahrt. Ein gutes Mittel um auch
dem Teil GLAUBE in unseren Leitsatz wieder etwas mehr Platz im Leben zu geben.
In diesem
Jahr machten wir uns mit insgesamt über 70 Personen per Bus auf den
Weg zum BJT und stellten damit eine der größeren Gruppen des Events. Bereits
auf der Hinfahrt und später im Festzelt konnte man uns durch die am
Bezirksjugendtag gestalteten blauen BJT-T-Shirts gut als Gruppe identifizieren.
Unsere
Unter- bringung befand sich diesmal in einer Turnhalle, die wir uns mit weiteren
anderen Gruppen teilten. So konnten wir alle dem aktuellen Thema Flüchtlinge
und deren Unterbringungssituation eine ganz neue Seite abgewinnen und deren
Lage nachspüren.
Die Musik,
der DJ und die Band des Freitag-Abends heizte allen ordentlich ein und so
wussten auch alle Ersttäter, worum es beim BJT geht : Gute Laune! Tanzen! PARTY!
Nach einer
ersten unruhigen Nacht, deren Auslöser bald die Heimreise antreten durften, startete
das Rahmenprogramm mit Ausflügen zum Bowling, in den Tierpark und zum
Schwimmen. Michelle Detemble begab sich zum Bundesschülerprinzen-Schießwettbewerb und
Wald nahm mit 2 Mannschaften beim BJT-Cup teil. Der Rest ging entweder wieder
schlafen oder vertrieb sich die Zeit auf der Spielwiese bei Hüpfburg und Co.
Am Abend
ging es nach der Verkündigung der der neuen Bundes- majestäten zurück ins Zelt
zur nächsten Partyrunde. Diese fiel diesmal ebenso heftig wie am Vortag, aber nicht
ganz so lang aus, da sich das Schlafdefizit doch langsam bemerkbar machte und
man ja auch nicht wusste, wann das nächste Shuttle kommt, um einen zur Unterkunft
zu fahren.Wir
gratulieren hier Michelle nochmals zu ihren hervorragenden 5. Platz beim
Schießen – du hast den Bezirk auf jeder Ebene ganz wunderbar vertreten.Am Sonntag
liefen wir zum guten Abschluss nach der tollen mitreißenden Jugendmesse bei
kalten, sonnigen Wetter im Festzug mit. Die Fahnenschwenker erhielten wieder
viel Applaus der Bevölkerung und insgesamt hinterließen wir im positiven Sinne
Eindruck mit unserer großen Gruppe.Nach dem
obligatorischen Gruppenfoto und einem - wie alle Mahlzeiten - guten Mittagessen
vom Deutschen Roten Kreuz machten wir uns alle bereit den Heimweg anzutreten
oder die Ferien in der Umgebung zu verlängern.Erschöpft,
aber glücklich alle heil nach Hause oder zu ihren Eltern gebracht zu haben, konnte
ich dann auch sagen: BJT geschafft! Aber nach
dem BJT – ist vor dem BJT: wir sehen uns 2016 in Wissen an der Sieg!
Wir basteln
uns ein T-Shirt für die Bundesjung- schützen- tage:Dazu braucht
man: blaue T-Shirts, bedruckte Bügelfolie, jede Menge mitfahrende Jungschützen
des Bezirks, Scheren, Bügeleisen, Spiele, gute Laune. 1.Schritt:
eine kurze Ansprache, damit jeder weiß, worum es geht und wie der Ablauf
aussieht.
2. Schritt: T-Shirt
in der richtigen Größe aussuchen
5. Schritt: etwas
Ablenkung zwischen- durch6. Schritt: fertig!
Mit
vielen Majestäten, Jung- und Stamm-schützen fuhr der Bezirk auch dieses Jahr
wieder zum Diözesan- jung- schützentag. Am
23. August begleiteten wir Sophie Vohl, Michelle Detemble und Christine
Albuszies zu ihrem Schießen auf die Diözesanwürde nach Hennef an der Sieg. Bei
gutem Wetter, aber wieder einmal mit wenig Rahmenprogramm, um sich die Zeit
zwischen Festzug und Siegerehrung zu vertreiben, harrten wir trotzdem gut
gelaunt in der Halle bei Speis und Trank aus. Schlussendlich
war das Zug-Glück zur Startreihenfolge gegen Sophie und ein anderer Bewerber
wurde neue Diözesanmajestät bei den Bambinis. Sophie hat die lange Wartezeit
(über 1h) wegen technischer Probleme mit der Laseranlage trotzdem gut gelaunt
ertragen.
Christine
hat es mit ihrem Schießergebnis leider auch nicht unter die ersten Acht
geschafft, sodass es für sie keine Chance auf dem Titel Bundesprinz beim BJT in
Bösel geben wird. Auch sie trug es mit Fassung.
Michelle
Detemble aus Clemens wird nun unseren Bezirk beim Bundes-schüler-prinzen-schießen
beim BJT vertreten. Mit einem sehr guten Ergebnis von 29 Ringen blieb sie nur
einen Ring unter dem der neuen Diözesan-schüler-prinzessin und belegte damit den
4. Platz. Sie nahm es staunend und strahlend zu Kenntnis und konnte es doch
kaum glauben, da sie den ersten Schuss „total verrissen“ hatte.
Ich
selber bin nur knapp am Pokal der Bezirksjung- schützen- meister vorbei-geschrammt.
Der Schütze vor mir schoss den Vogel ab. Nochmals
vielen Dank an alle Autofahrer, Festzug-Mitläufer, Standarten-Mitbringer,
Standarten-Träger, seelische Unterstützer, Daumendrücker, Beifallklatscher und
Jugend-Nachhause-Fahrer. A.W.
Wie in den
letzten Jahren begannen die Wettkämpfe mit den jüngsten Anwärtern. Sophie Vohl von
SG-Wald und Beatrice Detemble von Solingen-St.Clemens bestritten vor vollem Saal souverän
ihr Schießen und ließen sich auch von technischen Problemen mit dem Lasergewehr
nicht verunsichern. Dank dem Ersatzlasergewehr der Bruderschaft Gräfrath und
der technischen Durchführung und Leitung von Roland Wiesner konnte sich Sophie
Vohl mit einem Schuss auf die vollen 10 den Titel des Bezirksbambiniprinzen
sichern.
Als neuen
Programm- punkt führte Bezirks-schieß-meister Frank Riechert durch die Siegerehrung
der besten Jungschützen der diesjährigen Bezirks-meister-schaften. Diese, und
damit auch die siegreichen Schützen, hat hiermit eine deutliche Aufwertung
erfahren, da so viele Schützen die geschossenen Ergebnisse würdigten.
Der
Jungschützenmeisterpokal konnte dieses Jahr an Jörg Gretges der Bruderschaft
SG-Ohligs überreicht werden.
Die
Pfarrkirche St. Katharina, wo Pater Mathieu unter vielfältiger Teilnahme der
Jugend durch einen festlichen Wortgottes-dienst führte, bot für Proklamation und
Krönung der neuen Bezirksmajestäten einen würdigen
Rahmen.
Als neuer
Bezirksschülerprinz konnte sich Michelle Detemble aus der Bruderschaft St.Clemens mit 29 Ringen und einem Teiler von 288 gegen Carolin Albuszies
von der Bruderschaft SG-Wald mit ebenfalls 29 Ringen und einem Teiler von 292
und Maurice Keunecke von der Bruderschaft W-Beyenburg mit 25 Ringen
durchsetzen.
Für das Jahr
2015/2016 konnte Bezirksjungschützenmeisterin Anja Wiesner Christine Albuszies
aus SG-Wald zum Titel des Bezirksprinzen beglückwünschen. Sie setzte sich mit 24 Ringen gegen ihre
Mitstreiter Thomas Schwientek aus W-Beyenburg und Jenny Rüttgers von SG-Ohligs
durch.
Somit fand
dieser Tag einen würdigen Abschluss. Allen neuen Majestäten wünschen wir ein
tolles Prinzenjahr und viel Glück bei der Erringung höherer Würden.
Ein
herzliches Dankeschön an alle Schützen für die rege Teilnahme und vielfältige
Unterstützung vor und während Veranstaltung.
Warum tun
sich drei über vierzigjährige das an, mit 44 Jugendlichen in einem
Klassenzimmer auf Luftmatratzen zu übernachten???Weil es
wieder toll war. Die Bundesjungschützentage, kurz BJT genannt, finden einmal im
Jahr an einem Wochenende im Oktober statt. Es ist das größte Jugendevent
unseres Jugendverbandes, dort treffen sich knapp 4.000 Kinder und Jugendliche,
also Jung-und Schülerschützen, um ihre
Bundesmajestäten zu ermitteln. Und um neue Menschen kennenzulernen, mit ihnen
zu feiern und sich auf dem großen Festzug den Zuschauern zu präsentieren.Das Fest der
kurzen Wege war es in diesem Jahr, alles lag ganz nah beisammen.
Dementsprechend wenig Schlaf gab es, denn auch das Festzelt mit Musik bis 3 Uhr
war ganz nah. Aber man fährt auch nicht zum Schlafen zum BJT...Wegen der
weiten Strecke sind wir mit einem Bus gefahren, der uns sicher nach Damme und
wieder zurück brachte. Und unsere Gruppe war von Beginn an zusammen.Es war toll,
und wir zählen die Tage bis zum BJT 2015, der uns wieder in den Diözesanverband
Münster führen wird, diesmal nach Bösel, der nördlichsten Bruderschaft unseres
Bundes.
Auch Basti Besserwisser war begeistert.
72 Stunden - Ein Herz für Burgholz
Wir, die Jugend des Bezirkes Bergisch Land, hat dieses Jahr zum ersten Mal an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ teilgenommen. Ebenso schnell wie wir uns entschieden haben, mitzumachen, war uns auch klar, dass wir uns ein eigenes Projekt überlegen würden. Und sehr schnell hatten wir auch die passende Idee gefunden: Wir wollen auf dem Fronhof, einem öffentlichen Platz mitten in Solingen, ein Kinderfest zugunsten des Kinderhospizes Burgholz veranstalten. Auslöser dazu war unser Bezirkskönigspaar Guido und Nicole Wasserfuhr, die während ihres Königsjahres Holzherzen für Burgholz verkauft und reichlich Spenden gesammelt hatten. Daran wollten wir uns anschließen und aus der Herz-Aktion eine große Bezirksjugendaktion machen. Der Name unserer Aktion " Ein Herz für Burgholz" war dann schnell gefunden, die Homepage auf der 72-Stunden-Seite rasch erstellt und facebook ( hier gehts auf die Facebookseite ) tat sein bestes, um uns und unser Vorhaben innerhalb und auch außerhalb Solingens bekannt zu machen. Für unser Fest haben wir uns an viele Firmen wegen Spenden gewandt, die uns dann auch sehr großzügig bedachten. So waren wir in der Lage, unsere vielen Spielstände mit den unterschiedlichsten Gewinnen auszustatten. Das THW hat uns und unseren Transport tatkräftig unterstützt, trotz gleichzeitigem Einsatz beim Hochwasser in Magdeburg. Das Fest war gut besucht, auch die zwischenzeitlichen Regenschauer konnten die gute Stimmung nicht trüben. Einzig die Presse, die sich auf einer anderen 72-Stunden-Aktion tummelte und uns außen vor ließ, hat eine fast perfekte Aktion gestört. Den Abschluß unserer 72 Stunden bildete eine von uns ausgearbeitete Jugendmesse, an der wir unser Projekt auch der eigenen Gemeinde noch einmal vorstellten. Dort durften wir den restlichen Kuchen verkaufen und mit unseren Herz-Spardosen noch einmal sammeln. So haben wir nicht nur den Kindern auf dem Fest ein Strahlen ins Gesicht zaubern können, sondern auch noch den sensationellen Betrag von XXXX Euro erwirtschaftet ( den genauen Betrag gibt es erst auf dem Bezirksfest am 13.Juli). Und obendrein haben wir noch 3 tolle Tage verlebt, in denen wir als Bezirksjugend noch ein Stück näher zusammengewachsen sind.
Stephanie Over Bezirksjungschützenmeister
Unser Team auf dem Fronhof ! Danke allen Helfern !! Auch den vielen Helfern ( z.B. die Kuchen-bäcker ) im Hintergrund die nicht auf dem Bild sind !!!
Über 200 Schützen konnten am 31. Oktober 2009 zur diesjährigen Diözesan- Jung- schützen- wallfahrt von Diözesan- jung- schützen- meister Thomas Köhler und Bezirks- jung- schützen- meister Christoph Wacker in Wuppertal-Beyenburg, im Bezirk Bergisch Land begrüßt werden.
Unter dem Motto „Auf‘s Kreuz gelegt“ startete am 31. Oktober 2009 die 11. Diözesan-Jungschützenwallfahrt des BdSJ DV Köln. Über 200 Teilnehmer von jung bis alt hatten sich in früher Morgenstunde an das Ende der Diözese nach Wuppertal-Beyenburg aufgemacht.
Ab 9.00 Uhr gab es in der Schützenhalle Frühstück für alle. Nach dieser Stärkung begann mit der ersten Station die Wallfahrt auf dem Schützenplatz. Während dieser und drei weiterer Stationen wurde das Thema „Auf’s Kreuz gelegt“ in Verbindung zu unserem Leitbild unseres Bundes „Glaube – Sitte – Heimat“ gebracht. Die Teilnehmer sollten versuchen, das Leitbild auf sich selber zu projizieren. Wieweit lässt sich unsere Schützenjugend auf‘ Kreuz legen, wieweit steht die Jugend zu den Idealen, auch in der Öffentlichkeit?
Diese und andere Fragen stellte das Organisationsteam von der Schützenbruderschaft St. Annae et Katharinae aus Wuppertal-Beyenburg den Teilnehmern. Die Bruderschaft in Beyenburg, die im vergangenen Jahr ihr 625-jähriges Jubiläum feierte, verbindet sehr viel mit diesen Themen, da sie selber den sozial-caritativen und kirchlichen Aspekt unserer Bruderschaften stark für sich im täglichen Miteinander herausstellt. Das war auch genau der Grund, warum das Organisationsteam mit den Schützenbrüdern Ralf Gilsbach, Bruder Dirk Wasserfuhr O.S.C., Guido Wasserfuhr und Christoph Wacker die diesjährige Wallfahrt ausrichten wollte.
Ein besonderer Höhepunkt der Wallfahrt war sicherlich die Entstehung des neuen Wallfahrtskreuzes des BdSJ DV Köln. Das Kreuz wurde im Vorfeld zur Wallfahrt von einem Beyenburger Schützenbruder angefertigt. Während der Wallfahrt wurden Plaketten mit Symbolen für Glaube, Sitte und Heimat auf das Kreuz gelegt. Als Besonderheit wurde während der Hl. Messe vor der Segnung des Kreuzes eine Berührungsreliquie des Hl. Sebastianus in Form eines Pfeiles unter einer weiteren Plakette eingelegt. Das neue Wallfahrts-Kreuz verbleibt im Besitz des BdSJ DV Köln und wird zukünftig zu jeder Wallfahrt dem jeweiligen Ausrichter übergeben.
Der Gottes-dienst, der vom
Diözesan- jung- schützen- präses Stefan Ehrlich, dem Beyenburger Pfarrer
Benedikt Schmetz, dem Beyenburger Präses Pater Gerard Vos O.S.C. und
dem Präses aus Solingen Weeg, Pfarrer Dr. Ulrich Sellier, zelebriert
wurde, fand seinen Höhepunkt, als das neue Kreuz über die Köpfe hinweg
durch die Kirche gereicht wurde. Begleitet wurde diese Aktion durch das
Lied „Receive the power – Empfangt die Kraft“, das der Chor „Caminando“
neben vielen anderen Liedern während der Hl. Messe eindrucksvoll und
unter viel Applaus darbot.
Der Erlös der Kollekte des
Gottesdienstes wird dem Verein Tansania e.V. zur Verfügung gestellt,
der sich in Tansania um Aidswaisen kümmert. Durch eine weitere Sammlung
in der Schützenhalle während des Mittagessens konnte insgesamt eine
Summe in Höhe von 425,- € erreicht werden.
Zum Abschluss der
Wallfahrt gab es für alle Teilnehmer das diesjährige
Wallfahrtsabzeichen und ein gemeinsames Mittagessen in der
Schützenhalle.
Der Info - Flyer und das Plakat zur 11. Diözesan- Jungschützenwallfahrt können hier herunter geladen werden.